Mehr als zehn Jahre hat Ovid an seinen Metamorphosen gearbeitet. Immerhin hat er hunderte Mythen zusammengetragen und in dieses Werk eingebunden; ein Werk, das mit der Schöpfung beginnt und bis in Ovids Gegenwart reicht, also die gesamte, damalige Menschheitsgeschichte in insgesamt 15 Büchern (dichterisch) umfasst.
Jede Geschichte endet mit einer Verwandlung, denn das ist das zentrale Motto des Werkes: Alles (ver)wandelt sich. Dem entsprechend hat Ovid auch die Geschichten ausgewählt, wobei er in vielen Fällen auf bereits überlieferte Verwandlungen zurückgreifen konnte. Die Rede des Pythagoras im 15. Buch bildet einen gleichsam philosophischen Abschluss zum Thema Verwandlung (und Reinkarnation).
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