Dem "Robinson" liegt die Geschichte des schottischen Matrosen Alexander Selkirk zugrunde, der als etwa Dreißigjähriger von seinem Schiffe desertierte, über vier Jahre einsam auf der Insel Juan Fernandez lebte und 1709 von dem englischen Kapitän Rogers dort aufgefunden und nach der Heimat zurückgebracht wurde. Rogers' Mitteilungen über die Erlebnisse dieses Mannes erschienen 1712; sieben Jahre spter, 1719, gab Daniel Defoe "Das Leben und die fremdartigen, wunderbaren Schicksale Robinson Crusoes, eines Matrosen aus York" heraus. Ein abenteuerlustiger Knabe, der seinen Eltern ausrückt, zu Schiff geht, als Schiffsbrüchiger eine menschenleere Insel umweit der Orinokomündung erreicht und hier, ganz allein auf sich angewiesen, durch die harte Notwendigkeit erfinderisch gemacht, sich alles, was zur Notdurft, zum Schutze, zur Bequemlichkeit des Lebens gehört, verschafft oder anfertigt. In dem Aufstieg Robinsons, in der Entwicklung seines kleinen Reiches spiegelt sich der Auffstieg und die Entwicklung der Menscheit.
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